https://www.filmstarts.de/kritiken/1000045877/kritik.html
https://the-spot-mediafilm.com/news/reviews/review-filmfest-muenchen-block-10
Das Historiendrama Block 10 von Regisseur Marcus O. Rosenmüller erhielt auf dem Filmfest München positive Kritiken.
Kritiker loben den Film als bedrückendes, authentisches Meisterwerk.
Besonders hervorgehoben wird der moralische Konflikt der Figuren und die bahnbrechende Integration neuer digitaler Originalaufnahmen des Konzentrationslagers Auschwitz.
- Inhaltliche Kritik & Thematik: Das Drama basiert auf wahren Begebenheiten und schildert die medizinischen Verbrechen und Zwangssterilisierungen an jüdischen Frauen. Im Zentrum steht der jüdische Häftlingsarzt Dr. Maximilian Samuel (gespielt von Christian Berkel), der in einen unlösbaren moralischen Konflikt gerät. Kritiker heben hervor, wie sensibel und eindringlich der Film das Ringen um Überleben und menschliche Würde inszeniert.
- Besondere Bildgewalt: Ein viel beachtetes Novum in der Kritik sind die visuellen Aspekte. Da fiktionale Dreharbeiten in Auschwitz verboten sind, nutzt der Film neue, digitale Originalaufnahmen des Lagers. Diese Einbindung von echtem Archivmaterial in einen Spielfilm gilt als filmhistorische Sensation und verleiht der bedrückenden Atmosphäre eine ungeahnte Authentizität. [1]
- Kritikerecho & Rezeption: Der Film feierte seine Premiere beim Filmfest München und stieß dort auf große Resonanz. Das Publikum reagierte mit Standing Ovations. Neben der einfühlsamen Regie wird vor allem die schauspielerische Leistung von Christian Berkel, Axel Prahl und den Nebendarstellern von der Fachpresse hoch gelobt. Produzentin Alice Brauner bezeichnete das Projekt selbst als die „härteste Geschichte“, die sie je gedreht hat.